Passion und Leidenschaft als Allerweltsrezept

 

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Man kann nur lächeln, wenn einem zum Lachen zu Mute ist.
(Ueli Prager, Gründer von Mövenpick)

Unterwegs zu Freiheit, Glück und Selbstentfaltung
Seit über dreissig Jahren befasst sich Hansruedi Müller am Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus (FIF) der Universität Bern mit diesem viel- schichtigen Phänomen.

Weltweit ist der Tourismus zu einem zentralen Entwicklungs- förderer und Arbeits-platzbeschaffer, zu einem wichtigen Einkommens- und Devisenbringer, zum unverzichtbaren Jahres-zucker und Fernweh-stiller, aber auch zum heimtückischen Landschaftsfresser und Klimaschänder, zum Treiber von kulturellen Veränderungen von Reisenden und Bereisten geworden.

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Freilich ist es auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist.
(unbekannt)

Wie viel mal günstiger ist Hahnenwasser als Mineralwasser aus der Flasche (in der Schweiz)?

a) 100 mal günstiger
b) 500 mal günstiger
c) 1000 mal günstiger;

Lösung

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
(Erich Kästner)

Passion und Leidenschaft als Allerweltsrezept

Gerade habe ich ein Fachmagazin gelesen, das von den Mitarbeitenden „Leidenschaft“ als Mittel gegen die Gästeflaute empfiehlt. In einer weiteren Fachzeitschrift wird von der Versammlung geschrieben, bei der der Referent „Passion“ von den Mitarbeitenden erwartet. Wie erreicht man dies in seinem Team. Wie stellt man sicher, dass in der momentanen „Sparzeit“ nicht genau das Gegenteil geschieht.

Passion – Krankheit oder Vorliebe
Das Wort Passion kommt aus dem Lateinischen (passio) und bedeutet Leiden, Krankheit. In unserem Sprachgebrauch nutzen wir das Wort eher für Vorliebe oder Leidenschaft. In diesem Zusammenhang ist Passion eine Emotion. Wie können diese Gefühle bei unseren Mitarbeitenden entfacht oder „am brennen gehalten“ werden? Wenn so viel darüber geschrieben wird und die Forderungen nach mehr Leidenschaft selbst bei Fachtagungen gestellt werden, muss man doch davon ausgehen, dass von diesen Gefühlen zu wenig bei den Mitarbeitenden vorhanden ist.

Gefühle sind wie ein Virus – nämlich ansteckend
Zum Glück können Emotionen eine ansteckende Wirkung haben. Denken Sie nur an das Finale der EURO in Kiew. Als plötzlich tausende von Menschen die „la ola-Welle“ ausführten. Wie von Geisterhand heben die Zuschauer die Hände und stehen im richtigen Moment auf. Wenn Gefühle auf andere übertragbar sind, kommt dem Vorleben eine grosse Bedeutung zu. Inhaber und Direktoren müssen zusammen mit den Führungsteams genau diese Emotionen vor- und ausleben.

Klare Ziele – besseres Commitment
Gerade im momentanen, unsicheren und ständig ändernden Umfeld sind klare Ziele extrem wichtig. Es gilt dem ganzen Team aufzuzeigen, was unbedingt erreicht werden muss. Wenn sich Menschen mit Zielen identifizieren, möchten sie diese auch erreichen. Dieses Verhalten hilft versierten Führungskräften, dass die Mitarbeitenden buchstäblich am gleichen Seil (in die gleiche Richtung) ziehen. Wichtig ist hier die kontinuierliche Rückmeldung. Wo stehen wir, wie sieht die Entwicklung aus, liegen wir auf Zielkurs, braucht es noch mehr Anstrengungen von unserer Seite. Fragen, welche den Mitarbeitenden unbedingt beantwortet werden müssen. Auch sollen die Einflüsse, welche zu den Resultaten führten, innerhalb der Teams besprochen werden. Jeder Mitarbeiter macht sich so seine Gedanken. Dieses Wissen und diese Erfahrung sollten unbedingt ins Unternehmen einfliessen.

Verhalten Sie sich antizyklisch
Natürlich sind heute Umsätze und Betriebsergebnisse massiv unter Druck. Achten Sie aber darauf, dass ihre wertvollen Mitarbeitenden auch in dieser Situation zu ihnen halten. Vor diesem Hintergrund sollten sie unbedingt erreichte Ziele feiern. Sie zollen ihrem Team dadurch Respekt und Anerkennung. Dies muss nicht mit teuren Events erfolgen. Ein gemeinsames Bier kombiniert mit ein paar Bratwürsten vom Grill kann bereits grosse Wirkung erzielen. Es geht hier mehr um ihre Anwesenheit, welche den Mitarbeitenden aufzeigt, dass sie sie wertschätzen und ihnen durch das Erreichen der Ziele auch Lob und Anerkennung zusteht.

Sind auch bei Ihnen diese Themen aktuell? Verlangt die momentane Marktsituation, dass die „Schlagzahl“ in Ihrem Unternehmen erhöht werden muss, dann könnten Sie von unserer langjährigen Führungserfahrung und unseren vielen realisierten Projekte in unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen profitieren. Wenn Sie mehr über Führung wissen möchten oder eine konkrete Frage haben, kontaktieren Sie Roland Berger unter roland.berger@tune-quality.ch".